
Über uns ::: Andrea Geise
Seit 1995 arbeite ich als Hunde- und somit auch "Menschen"-Trainerin - seit Anfang 2003 bin ich zusätzlich Verhaltenstherapeutin für Hunde.
Meine eigene "Hundezeit" begann, wie bei vielen anderen Menschen auch, bereits in meiner Jugend. Der Jagdhund, den mein Vater als fünftes Mitglied in unsere Familie brachte, hat den Grundstein meines Lernens gebildet. Der zweite Hund folgte bald danach und das nun bestehende kleine Rudel ließ uns alle in der Folgezeit die vielfältigsten Erfahrungen sammeln.
1993 wurde ich selber "Hundebesitzerin". Damit begann eine Phase noch intensiveren Lernens für mich, denn neben meinen eigenen Hunden hatte ich nach einiger Zeit zusätzlich viel mit Tagespflegehunden zu tun. Diese Art des "Zusammenlebens" bietet die besten Möglichkeiten, die unterschiedlichsten Charaktere im "alltäglichen" Umgang kennen zu lernen - und somit auch den "alltäglichen" Umgang mit ihnen.
1998 habe ich eine aktive Mitarbeit in einer Hundeschule begonnen und diese Tätigkeit mit einem Studium zur Verhaltenstherapeutin für Hunde vervollständigt, welches ich Anfang 2003 erfolgreich abschloss. Neben den praktischen Erfahrungen, die ich Tag täglich im Unterricht mache, besuche ich regelmäßig Fortbildungen auserwählter Hundefachleute wie Verhaltensbiologen und Therapeuten.
Über uns ::: Die Hunde
Zur Zeit sind es zwei Hunde, die mich durch Dick und Dünn begleiten.
Olli, seit 2007 bei uns, hält unsere Lachmuskel fit. Als er neu hinzukam war er voller Angst und hatte die Tendenz, weg zu laufen. Mit entsprechendem Training haben wir aus ihm einen ausgeglichen frechen und für seine Verhältnisse sehr selbstbewussten Hund gemacht.
Barclay, ein wahrer Flummie. Ein 2007 geborener Großpudel hat eine Ausbildung als Blindenführhund ohne Abschluß durchlebt und wurde ein Jahr als solcher eingesetzt. Sein Temperament und sein Jagdtrieb standen diesem Job im Wege. Mitte 2009 kam er zu uns. Mittlerweile hat er sich gut integriert, den Jagdtrieb hat er meist unter Kontrolle und bewährt sich gut in seinem neuen Job: Hundepolizei.
Zu meinen beiden verstorbenen Hunden, den ich auch meinen jetzigen Job zu verdanken habe, möchte ich auch noch ein paar Worte sagen:
Aranka, war eine Dalmatinerdame die bereits im Junghundalter zu mir. Durch ihre in schlechter Haltung verlebten ersten Lebensmonate hatten wir so einige schwierige Situationen zu meistern. Durch die an ihr verübten Misshandlung hatte sie eine Zerstörungswut entwickelt und zeigte sich Männern gegenüber sehr aggressiv. Hier musste ich mit viel Geduld an uns beiden arbeiten. Wir beide hatten einiges zu klären untereinander und ich musste viel lernen, um den Hund zu verstehen. Wir haben es geschafft und Aranka ist zu einer wunderbaren Begleiterin geworden.
Pasco, war ein Dobermannrüde den ich mit 6,5 Jahren aus dem Rostocker Tierheim holte. Neben den gesundheitlichen Mankos zeigte er sich aggressiv gegenüber Artgenossen und bestimmten Personen. Zudem kam noch der ausgeprägte Jagdtrieb hinzu. Zwei Trainingsjahre haben wir konsequent gearbeitet und er hat sich zum tollen Begleiter entwickelt. Kein Ärger mehr mit Artgenossen und die Umwelt wurde in Ruhe gelassen.








